Juni 2016

Insel der Sonne beim Pyraser Brauereifest

5000 Besucher genießen an zwei Tagen eine „Insel der Sonne“ beim Pyraser Brauereifest.

Zwei Tage, 5000 Besucher, fünf Live-Kapellen, 20 Biersorten, eine perfekt eingespielte Festmannschaft, reicht das schon, um das Brauereifest im alten Gutshof in Pyras zum perfekten Wochenende werden zu lassen? Eines fehlt noch, was Tüchtigkeit und gutes Bier, leckere Brotzeit und deftige Braten, gebrannte Mandeln, Eis, Kindervergnügen, Herzblut-Bier-Spezialitäten und beste Unterhaltung nicht ersetzen können: „Wir in Pyras haben halt diesen
besonderen Draht zu Petrus und wir danken ihm“ lachte Marketingleiter Alexander Schwab am Montagvormittag, als alles vorbei war.

In der Tat, während es im ganzen Landkreis Roth, in Nürnberg und Ingolstadt fast das ganze Wochenende wie aus Gießkannen goss, blieben die Pyraser von allen Unwettern verschont. Und als es einmal regnete, „so richtig g’scheit“, wie man sagt, dann war das „nach Dienstschluss oder ganz früh am Morgen“ wie Schwab zufrieden registrierte. Der Scherz vom „#PaktmitPetrus“ machte schnell die Runde… Vielleicht hat aber der alte, weise Mann mit dem langen Bart, der droben fürs Wetter zuständig ist, einfach Respekt vor so viel Müh und guter Arbeit. Jedenfalls war ganz Pyras an diesem ersten Juniwochenende eine Insel des Sonnenscheins, inmitten eines vom Dauerregen triefenden Frankens.


Neue Ideen und bewährte Zutaten Mit immer wieder neuen Ideen das Bewährte zu bereichern, das hat in Pyras Tradition. Zum 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes wurde fürs Brauereifest erstmals eine Biererlebnishalle mit Verkostung organisiert. „Biertasting“ mit Braumeister Achim Sauerhammer, der eine Zusatzausbildung als Biersommelier besitzt und deshalb nicht nur weiß, wie’s geht, sondern auch wie man es anschaulich erklärt, das zog am Sonntag viele Besucher an. Hopfensorten, Wasserqualität, Getreideauswahl und die Art und Weise, wie daraus Malz hergestellt wird, ja sogar das passende Glas zum richtigen Bier, das alles spielt eine Rolle beim Geschmack.


Man kann nicht die ganze Zeit sitzen, sei es im Bierseminar oder am Biertisch. Deshalb konnte man sich heuer beim Trampolinspringen austoben. Nebenan drehte eine Kindereisenbahn ihre Runden. Die Kooperation mit Playmobil, um einen Spielebereich für die Jüngsten aufzubauen ist ganz neu und „sollte künftig ausgebaut werden“, wie Pyraser-Chefin Marlies Bernreuther findet. Zusammen mit dem Kleintierzoo und der Kutschenfahrt durch den 2 Pyraser Wald war diese Spielzone eine der tollen Attraktionen für die Kleinen. In der Limomanufaktur konnte man selber sein Erfrischungsgetränk mixen und gleich nebenan etwas über die Waldbewohner erfahren: Wildschwein mit Frischlingen, Fuchs und Hase waren im „Lernort Natur“, aufgebaut von den Jungen Jägern der Kreisgruppe, als Präparate lebensecht zu sehen. Stefan Freytag, Junger Jäger aus Roth erklärte bereitwillig, wie die Tiere des Waldes ticken.


Hier spielt die Musik
Wer „die Musi macht, sorgt für die Stimmung“. Da kommt’s drauf an zur rechten Zeit, das rechte Lied anzustimmen. Die Fexer, drei junge Leut', Sophie, Daniel und Alex spielen Blasmusik auf ihre Art, originell und fetzig, so dass man gerne einmal innehält und lauscht und mal fröhlich, mal besinnlich wird. Die aus Berngau bei Neumarkt kommenden Vollblutmusiker wanderten mit ihren Blasinstrumenten durch den großen Biergarten im Gutshof, sie spielten hier und dort. Sie wechselten sich am Samstagnachmittag mit den Musikern von „Hip Da Banda“ ab, eine Brass Kapelle aus Hilpoltstein, die für ordentlich Dampf sorgte. Am Abend
und in der Nacht war die Stunde für die Jugend und die Junggebliebenen. „Sepp und die Steigerwälder Knutschbär´n“ füllten rasch die Festhalle und machten bis fast ein Uhr morgens klar, dass man immer was zum Mitsingen, -schunkeln und Tanzen braucht und auch die Bierbänke mussten ordentlich mitwippen und was aushalten. Pünktlich zur letzten Zugabe kam dann der Regen …


Am nächsten Morgen zum Country-Frühschoppen mit Weißwurst und Weizen spielte die Neumarkter Band „CB66“ auf. Ab 14 Uhr sorgt die „Stadtkapelle Hilpoltstein“ bis in den Abend hinein für gemütliche Atmosphäre im idyllischen Gutshof. Eine pfundige Unterhaltung am familienfreundlichen Sonntag.


Die richtige Mischung im Gutshof macht‘s
1749 hat der damals 21-jährige Johann Adam Bernreuther den Bauernhof in Pyras gekauft. 1870 kam die Brauerei hinzu. Bis heute bildet der alte Hof das Zentrum des kleinen Dorfes mit etwa 200 Einwohnern. Der Ortsname „Pyras“ soll „Wilde Wiese“ heißen. Das passt gut zum Bierfest und zum Party machen, aber die Pyraser schätzen dabei das rechte mit Maß. Mit Geschick wird das weiträumige Gelände genutzt. Es lässt Platz für ausgelassene Stimmung
und wilde Tänze in der Gutshalle, für gemütliches Beisammensein, Plaudern und Genießen in den Biergärten und für allerlei Vergnügungen, Abwechslung, interessante Verkaufsstände. „Das wichtigste ist mir, dass alle, die ganze Familie auf ihre Kosten kommen“, hält Brauereichefin Marlies Bernreuther fest. Der halbe Liter Bier (oder Limo) kostet nur zwei Euro, auch Händel, Spießbraten, Bratwurst, Wurstsalat, Brezel, Steaksemmel und Makrele werden 3 praktisch zum Selbstkostenpreis angeboten. „Das ist unsere Art, den Nachbarn, Freunden,
Kunden unsere Wertschätzung zu zeigen. Jeder soll hier schöne Stunden verleben, genießen und mit angenehmen Erinnerungen heimfahren“. So hat es die junge Brauereichefin vom Vater übernommen und setzt die gute alte Tradition mit neuen Ideen und Esprit um.

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Kontakt

Pyraser Landbrauerei
GmbH & Co. KG
Pyras 26
91177 Thalmässing
Herr Alexander Schwab
Tel. 09174 / 47 47 - 24
a.schwab@pyraser.de
 

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