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Die lange Reise der Pyraser Gärtanks

Als im Frühjahr 2009 ein Hochglanzprospekt der Tankbaufirma "Astra Machinery" aus Litauen auf dem Schreibtisch von Braumeister Helmut Sauerhammer landete, musste der sich erst einmal schlau machen. Litauen, wo liegt das eigentlich? Englisch? Da konnte der Chef aushelfen und so bezog man die Litauer aus Alytus "spaßeshalber" in die Ausschreibung für die geplante Gärkellerumgestaltung mit ein. Als das Angebot auf dem Tisch lag, wurde schnell klar: die verstehen was vom Tankbau - und sind zudem atemberaubend günstig. Nun wurde dem Projekt der Feinschliff verpasst und im November war es dann so weit.
"Bevor ich unterschreibe, will ich erst mal sehen, ob es die Firma wirklich gibt!" waren da die Worte des Brauereichefs und so blieb nichts anderes übrig, als im tiefsten Winter "Richtung Sibirien" zu düsen und so ein paar Eindrücke der künftigen Partner der EU zu sammeln. Der Bauernhof ohne Stromanschluss und das nagelneue 5-Sterne-Hotel mit 27-Loch-Golfplatz liegen dort direkt nebeneinander und der litauische Porsche Cayenne S muss auf der Autobahn schon mal mit einem Pferdefuhrwerk rechnen.
Und "Astra Machinery"? 1929 gegründet, enteignet und mit einer bewegten Geschichte im Kommunismus als Waffen- und Traktorenschmiede befasste man sich bis zur Befreiung des Landes 1990 mit der Produktion von Waschmaschinentrommeln. Nach der Privatisierung suchte man sich neue Aufgabenfelder und errichtete Schritt für Schritt ein topmodernes Fertigungsunternehmen. Da blieb den fränkischen Brauern fast die Spucke weg - Spezialität sind Transport- und Lagerbehälter für schwach radioaktive Abfälle, die weltweit vertrieben werden und an die Fertigung und Zertifizierung so ziemlich das Maximum an Anforderungen stellen. "Uns würde nicht wundern, wenn die Amerikaner demnächst einen täglichen Dopingtest unserer Schweißer fordern würden", meinte der technische Leiter Zajančkauskas dazu augenzwinkernd.
Unterschrift und Handschlag der Firmenchefs brachte nun das Projekt auf den Weg und pünktlich Mitte März waren die Tanks versandbereit. Vier Tieflader machten sich auf die 1.500km-Reise quer durch Polen Richtung Franken. Tja, und den Polen gefielen die Begleitpapiere nicht. Tagelang ging nichts voran und erst der persönliche Besuch des litauischen Verkaufsleiters brachte die Angelegenheit weiter. Woran es denn gelegen hatte? Mit einem vieldeutigen Lächeln zeigt er auf seine Brieftasche und schweigt. Endlich dann liegt die deutsche Grenze hinter den Truckern. Hier lauert neues Ungemach in Gestalt der deutschen Autobahnpolizei. 200km vor Pyras ergibt eine Laservermessung der Ladung: 306cm Tankdurchmesser, das sind exakt 6cm zu viel. Da geht ohne Sondergenehmigung nichts mehr. Hektische Telefonate, denn das Wochenend-Fahrverbot steht bevor. Wenn überhaupt, dann nur in der Nacht, lautet der Beschluss und so verbringen vier Litauer das Wochenende auf einem Rastplatz an der Autobahn in Sachsen.
Das Abladen und Aufstellen der vier Kolosse mit jeweils 45.000 Litern Inhalt und 10.000kg ist dagegen eine Kleinigkeit. "Wir lernen schnell ..." ist der gelassene Kommentar des litauischen Tankbauers. Ja, und genau das macht wohl den Erfolg dieser aufstrebenden Wirtschaftsnation aus.
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Pyraser Engagement für Vereine der Region

Vergangenen Samstag lud die Brauereichefin Marlies Bernreuther zum 4. Pyraser Vereinstag ein, der auch in diesem Jahr großen Anklang bei den Vereinen der Region fand. Ob Feuerwehr, Sport- oder Schützenverein ... alle folgten sie der Einladung nach Pyras. Marlies Bernreuther und ihre komplette Verkaufsmannschaft haben die Vereinsmitglieder am Vormittag mit den vielen neuen Produkten aus Pyras erwartet: So gibt es seit April eine erfrischende Johannisbeerenschorle, ein Cola Mix ohne Zucker und ein alkoholfreies Radler.
Allesamt Produkte, die dem Trend zu mehr Körperbewusstsein und einer gesünderen Ernährung folgen. So ist die Johannisbeerenschorle säuerlich-spritzig und ebenso ohne Zucker wie das Cola-Mix, das bei nur noch 7,5 kcal. pro Flasche ein gesunder Durstlöscher ist. "Besonders interessant für alle Sportler aber ist natürlich unser neues alkoholfreies Radler, das durch das alkoholfreie Bier eine hervorragende isotonische Wirkung hat, und mit kalorienarmer Zitronenlimonade nur noch halb so viele Kalorien hat, wie herkömmliches Radler," schwärmt Marlies Bernreuther von dem neuen Getränk.
Neben Gratiskästen für Ihre Mannschaften erhielten die Teilnehmer im Pyraser Schalander, dem Bewirtungsraum der Brauerei, außerdem eine leckere fränkische Brotzeit und so war es ein geselliger und fröhlicher Samstag mit vielen interessanten Begegnungen und Gesprächen.
Alle eingeladenen Vereine können nach Abholung Ihrer Gratiskästen nun im Verein die Probe aufs Exempel machen und sich vom leckeren Geschmack der drei neuen Getränke selbst überzeugen.
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Pyraser setzt weiterhin auf Glas – neue Mehrwegflasche für die Waldquelle

Pyras – Die Pyraser Landbrauerei setzt weiterhin auf umweltfreundliche, hochwertige Glasflaschen und löst mit der neuen Pyraser Individualflasche die Standard NRW-Flasche auch für die alkoholfreien Getränke der Waldquelle ab. Damit setzt Pyraser ein Zeichen in puncto Qualität und Umweltschutz für den regionalen Wirtschaftskreislauf.
Gemeinsam mit Landrat Herbert Eckstein gab Brauerei-Chefin Marlies Bernreuther den Startschuss für den Einsatz der neuen Pyraser Glasmehrwegflaschen. Nun sind alle Pyraser-Produkte, die Bierlinie und die alkoholfreien Getränke der Waldquelle an einer einheitlichen Flasche zu erkennen. Zukünftig werden alle Produkte der alkoholfreien Waldquellelinie in die neuen Individualflaschen mit Pyraser-Prägung abgefüllt.
„Wir haben uns ganz bewusst gegen den Plastiktrend entschieden“, erklärt Marlies Bernreuther. „Schließlich produzieren wir hier ein hochwertiges Produkt und das muss sich auch in der Verpackung widerspiegeln und nur Glas garantiert uns die Armomadichte und Geschmacksneutralität. Aber ganz entscheidend ist der Umweltaspekt. Für Pyraser ist die Glasmehrwegflasche, die wir bis zu fünfzig Mal ohne Qualitätsverluste wiederbefüllen können, wesentlich positiver in der Umweltbilanz als eine Kunststoffflasche. Das höhere Gewicht können wir als Regionalanbieter problemlos außer Acht lassen. Regionale Belieferung bedeutet als Klimaschutz durch geringe Transportwege und sichere Arbeitsplätze für die Region!“, plädiert die Brauereiinhaberin und fügt hinzu: „Für unsere Endkunden machen wir das etwas höhere Gewicht mit unseren komfortablen teilbaren Kasten wieder wett.“
Da die neue Glasflasche ausschließlich von Pyraser ausgeliefert und auch wieder zurückgenommen wird, können beschädigte oder abgenutzte Flaschen sofort aussortiert werden. Das garantiert eine einwandfreie Qualitätsverpackung, die dem Produkt gerecht wird.
Pünktlich zum Start der neuen Flaschen sind auch die Etiketten entsprechend überarbeitet worden. Nun ziert jedes Pyraser Produkt auch das „Original Regional“-Logo. Die Brauerei unterstützt damit die Regionalkampagne des Landkreises.
Landrat Herbert Eckstein: „Wer das Logo führen möchte, muss gewisse Qualitätsstandards und Leitlinien erfüllen. Wir wollen damit zum einen das Regionalbewusstsein und die damit verbundene Qualität stärken und zum anderen der Region auch ein Gesicht geben. Dazu gibt es dieses Logo. Wir haben so viele phantastische Produkte, das müssen wir an den Verbraucher transportieren. Regional zu kaufen muss ‚in’ sein - es braucht natürlich seine Zeit, dieses Bewusstsein zu schaffen! Wir freuen uns daher sehr, dass ein Traditionsunternehmen wie Pyraser diese Kampagne unterstützt.“
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Weg der Erneuerung konsequent fortgesetzt

Mit modernster Technik, immer aber auch auf Basis des traditionellen Brauerhandwerkes, begegnet die Pyraser Landbrauerei den heutigen Herausforderungen des Marktes in Bezug auf höchste Qualitätsanforderungen bei steigendem Kostendruck.
Im Rahmen eines Programms zur konsequenten Erneuerung der Technik in der Landbrauerei wurden in den Jahren 2008 und 2009 die beiden Gär- und Lagerkeller mit modernster Ventiltechnik aus dem Hause Norit-Südmo ausgestattet. Eingesetzt wurden sogenannte Doppelsitzventile, die ein Höchstmaß an Produktsicherheit bieten.
Ziel des Umbaus war eine weitere Festigung der hohen Qualitätsstandards sowie eine Aktualisierung der Ventiltechnik der Brauerei. Dass beim Einsatz modernster Technik auch die Tradition nicht auf der Strecke blieb, dafür sorgten die Planer der Pyraser Landbrauerei und der Südmo Projects GmbH. Die bewusst eigenwillige halbrunde Form des Zentralpaneels betont den unverändert handwerklichen Anspruch der mittelständischen Brauerei. Sämtliche Wege werden hier manuell gestellt und elektronisch abgefragt. „Der Brauer darf den Bezug zu seinem Produkt nicht verlieren“, so Braumeister Helmut Sauerhammer. Abgerundet wurde der Auftrag durch die Schulung des Bedienungs- und Wartungspersonals der Brauerei im Hause Südmo, bei der nach einem abschließenden Rundgang durch die Ventilproduktion auch für das leibliche Wohl gesorgt war.
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Kontakt und weitere Informationen:

Pyraser Landbrauerei GmbH & Co. KG
Christine Glaser
Pyras 26
91177 Thalmässing
e-Mail: info@pyraser.de
Internet: www.pyraser.de

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